Steigende Dieselpreise: Rosenheimer Stadtverkehr rechnet mit Mehrkosten von einer Viertelmillion Euro
Die massiv gestiegenen Dieselpreise von über 2,20 Euro pro Liter stellen die Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RVG) vor enorme finanzielle Herausforderungen. Bei einem Jahresbedarf von rund 450.000 Litern führen Preissteigerungen von über 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu Mehrkosten von etwa 250.000 Euro für den Betrieb des Stadtverkehrs. Da die Stadt Rosenheim das Defizit der RVG ausgleicht, tragen letztlich die Steuerzahler diese finanzielle Last. Um die Existenz der Verkehrsbetriebe zu sichern, werden bereits Forderungen nach Fahrpreiserhöhungen laut, über die der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) entscheiden müsste. Parallel dazu prüft der MVV im Rahmen eines Planungsprojekts die Wirtschaftlichkeit von Elektrobus-Alternativen für sämtliche Linien.
