Die rote Liste: Hundsmiserablik
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In der Rubrik „Die rote Liste der bedrohten Wörter“ geht es diesmal um den altbayerischen Begriff „hundsmiserablik“. Als Steigerungsform von „miserabel“ beschreibt das Wort etwas extrem Schlechtes, Erbarmlihes oder Mangelhaftes. Sprachhistorisch geht die Redewendung auf das lateinische miserabilis zurück, gelangte über das französische misérable ins Deutsche und entwickelte sich mit der Dialektendung „-ik“ zu einem echten bairischen Sprachgut.
